Der ganzheitliche Gedanke
- Autor: Sebastian-Alexander Grünwald
Das Thema Nachhaltigkeit spielt nicht nur im privaten Alltag eine immer größer werdende Rolle. Seit beinahe 20 Jahren schon bestimmt es auch die unternehmerische Praxis. Dass Corporate Social Responsibility (CSR), also eine verantwortungsvolle und zukunftsfähige Unternehmens-führung, mehr als nur ein reines Marketingtool ist, zeigen regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte.
Große, kapitalmarktorientierte Unternehmen sind seit 2017 durch das sogenannte CSR-Richtlinien-Gesetz dazu verpflichtet, diese Form der nichtfinanziellen Berichterstattung zu leisten. Da China seit diesem Sommer nicht mehr bereit ist, Verpackungsmüll aus Europa abzunehmen, und rekordverdächtige Temperaturen die Nachrichten bestimmten, sind das Thema der Nachhaltigkeit und die Frage, wie alltägliches Handeln nachhaltiger gestaltet werden kann, auch jenseits der Dieseldebatte, aktueller denn je.
Nachhaltigkeit bedeutet, ökologische, soziale und ökonomische Aspekte gleichberechtigt nebeneinander zu betrachten. In ähnlicher Weise wird diese Grundidee des Nachhaltigkeitskonzeptes auch vom „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ formuliert, der von der Bundesregierung erstmals 2001 einberufen worden ist. In Deutschland einigte man sich in diesem Sinne auf die vier Hauptpfeiler Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, sozialer Zusammenhalt und internationale Verantwortung.
Grohe versucht nicht nur mit der Entwicklung Ressourcen schonender Technologien, den Alltag mit Grohe-Produkten wirkungsvoller zu gestalten. Nachhaltigkeit ist sukzessiv zu einem fundamentalen Bestandteil der Unternehmensstrategie ausgebaut geworden. Nicht ohne Grund wurde Grohe daher 2017 für sein nachhaltiges unternehmerisches Engagement mit dem CSR-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet (Bauwelt Special „Im Gespräch 05“, Bauwelt 20.2017). Im Juni 2018 veröffentlichte das Unternehmen nun seinen Nachhaltigkeitsbericht für die Geschäftsjahre 2015 und 2016. Er zeigt die Bandbreite der unternehmerischen Handlungsfelder, in denen Grohe sich für nachhaltiges und effizientes Wirtschaften einsetzt: Mitarbeiter, Kunden, Prozesse, Produkte, Lieferanten und der Beitrag zur Gesellschaft. Nach diesem Ansatz der 360-Grad-Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen hat sich Grohe unter anderem zum Ziel genommen, seinen CO2-Fußabdruck bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu senken und seine Energieeffizienz um 20 Prozent zu steigern. Der Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016 lässt darauf schließen, dass Grohe dieses Ziel durchaus früher erreichen könnte. Im betrachteten Zeitraum liegt das Unternehmen in Bezug auf seine Nachhaltigkeitsziele weit über Plan. Es konnte seine Energieeffizienz im Vergleich zum Bezugsjahr 2013 bereits um 14 Prozent steigern, geplant waren bis dahin neun Prozent.

Im Ansatz der 360-Grad-Nachhaltigkeit setzt sich GROHE mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen auseinander.
Um den persönlichen Wasserverbrauch zu reduzieren und Ressourcen zu schonen, gibt es viele Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel kürzer duschen und weniger baden, man kann sich zertifizierte Haushaltsgeräte mit geringem Strom- und Wasserverbrauch zulegen und sich eine papiersparende Arbeitsweise aneignen. Trotzdem stoßen viele Menschen im Alltag an die Grenzen ihres eigenen Handelns. Manche nutzen den Wasserkocher in gewissen Jahreszeiten nun mal regelmäßiger, andere trinken lieber sprudelndes Wasser und kaufen es aufgrund
des geringeren Gewichtes in PET-Flaschen, Wasserrohre können kaputtgehen. Daher scheint es durchaus sinnvoll, die Benutzung von Wasserarmaturen selbst zu überdenken. Von Grohe als weltweit führendem Hersteller von Sanitärarmaturen gibt es zahlreiche Produkte für ein nachhaltiges Wassermanagement, die kreative Lösungen und Alternativen für genau solche Alltagssituationen bieten.
GROHE EcoJoy-Armaturen begrenzen beispielsweise die Durchflussmenge von Wasser. Der Wasserverbrauch reduziert sich dadurch um nahezu 50 Prozent. Eine vierköpfige Familie kann somit über 31.000 Liter Wasser pro Jahr sparen. Diese Menge entspricht mehr als 1.000 fünfminütigen Duschgängen.
Mit den Technologien GROHE Blue und GROHE Red erhält man auf Knopfdruck sprudelndes beziehungsweise 100° C heißes Wasser, was den Ein- und Mehrwegflaschenverbrauch und den Energieverbrauch reduziert. Das alles entlastet natürlich auch den Geldbeutel.
Grohes Ansatz der 360-Grad-Nachhaltigkeit bezieht die gesamte Wertschöpfungskette von den Ausgangsprodukten über die Lieferanten bis zum Kunden ein. In allen Handlungsfeldern übernimmt Grohe Verantwortung für Mensch und Umwelt. Ressourcen werden damit nicht nur durch die Benutzung von Grohe-Produkten geschont.

* Ausgehend von einer vierköpfigen Familie
Produktinformation
Fünf Aspekte/Technologien des Wassermanagements „Made by GROHE“: Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs (GROHE EcoJoy), intelligente Erkennung von Leckagen (GROHE Sense und GROHE Sense Guard), energiesparende Wassertemperierung (GROHE SilkMove ES), komfortable Veredlung von Trinkwasser (GROHE Blue/Red), natürliche Hygiene (GROHE Sensia Arena)